Projektinhalt

Strukturen, Initiativen und Projekte von Gemeinden zur Förderung von Inklusion und Teilhabe – speziell von Menschen, die von Exklusion und Diskriminierung bedroht sind – sind unabdingbare Voraussetzung dafür, dass wir uns zu einer Gesellschaft entwickeln können, die Platz für alle Bürger*innen bietet, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Beeinträchtigung, Alter oder anderen Merkmalen.

Beispiele guter Praxis werden anlassbezogen mit Auszeichnungen oder Medienpräsenz gewürdigt, aber es gibt zu wenig Zusammenschau und Austausch.

Im Rahmen eines EuRegioProjektes haben die Lebenshilfe Berchtesgadener Land und die Lebenshilfe Salzburg seit Juli inzwischen 176 Beispiele guter Praxis in 109 Gemeinden in Salzburg und den Landkreisen Berchtesgaden, Traunstein und Rosenheim aufgespürt. ln grenzüberschreitenden Workshops und Veranstaltungen soll gezeigt werden, wie erfolgreiche Gemeinden bei der Förderung von Inklusion und Teilhabe vorgehen.

Dieses Wissen soll auch grenzüberschreitend dazu dienen, weitere Gemeinden der EuRegio bei der erfolgreichen Umsetzung inklusionsfördernder Initiativen zu unterstützen.

Wichtige Etappen des Projekts

  • Good-Practice-Recherche
  • Online Befragung der Gemeinden, in denen die Good-Practice-Beispiele umgesetzt werden
  • Auswahl von 4 erfolgreichen Gemeinden (je 2 in Österreich und Deutschland) für grenzüberschreitende Workshops und Barrierefreiheitschecks durch grenzüberschreitende Teams von Menschen mit Beeinträchtigung
  • Öffentlichkeitswirksame Informations-Veranstaltung mit Zukunftskonferenz