Burg Burghausen

Barrierefreiheit spielte im Mittelalter keine Rolle – mittlerweile gilt dies als ‚must‘, auch für Burgen.

Die Burg Burghausen ist als Burg der Wittelsbacher historisch bedeutsam, außerdem ist sie als eines der großartigsten spätmittelalterlichen Befestigungswerke auch in architektonischer Hinsicht von touristischem Interesse. Mit einer Ausdehnung von etwas über 1000 Metern ist sie eine der längsten Burgen der Welt. Die bis heute von nahezu intakten Ringmauern umwehrte Anlage erstreckt sich hoch über der Stadt Burghausen auf einem schmalen Bergrücken zwischen der Salzach und dem Wöhrsee. Bis vor einiger Zeit war es für Menschen mit Gehbehinderung bzw. Rollstuhlfahrer*innen nicht möglich, die Burg zu besichtigen. Mittlerweile sind Anstrengungen unternommen worden, dies zu ändern. So können nun

RollstuhlfahrerInnen vom Curaplatz in Burghausen aus durch die fünf Vorhöfe bis zur Hauptburg zu fahren (ca. 1 km). Der Innere Burghof ist weitgehend eben (Kopfstein-pflaster). Allerdings sind die Besichtigungsräume im Staatlichen Burgmuseum nur über Treppen erreichbar; ebenso der direkte Zugang von der Altstadt zur Burg. Toiletten für Menschen mit Beeinträchtigung gibt es im Besucherzentrum, welches sich in der Hauptburg befindet wie auch im ersten Vorhof. Dort ist auch das Burg-Café. Nach Eu-Regio barrierefrei kann die Burg von Rollstuhlfahrer*innen, gehbeeinträchtigten Menschen, sehbeeinträchtigen, blinden, hörbeeinträchtigten und gehörlosen, sprachbeeinträchtigten sowie Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, alle Gruppen jeweils mit Unterstützung, wie allgemein von Familien mit Kleinkindern besichtigt werden.

Kontakt: burg.burghausen@gmx.de

http://www.burg-burghausen.de